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ÖDP Dischingen bei Anti-Atomkraft-Demo in Günzburg

Rund 3000 Atomkraftgegner haben am Samstag, 09. März in Günzburg gegen die Nutzung der Kernenergie demonstriert.

GÜNZBURG / DISCHINGEN. Rund 3000 Atomkraftgegner haben am Samstag, 09. März in Günzburg gegen die Nutzung der Kernenergie demonstriert. Im Mittelpunkt dieser Kundgebung stand das Abschalten des benachbarten Atomkraftwerks in Gundremmingen. Das AKW sei besonders gefährlich, sagte ÖDP-Landesvorstandsmitglied Silvio Mundinger aus Dischingen. Dort laufen Deutschlands letzten beiden Siedewasserreaktoren mit nur einem Hauptkreislauf wie die Unglücksreaktoren in Fukushima. Außerdem lägen die Abklingbecken außerhalb des Sicherheitsbereichs. Obwohl das Kernkraftwerk Gundremmingen besondere Risiken aufweise, möchten die Kraftwerkbetreiber die Atomstromproduktion mit den alten Reaktoren ausweiten. Laut Mundinger liege der Genehmigungsbehörde bereits ein entsprechender Antrag zur Leistungssteigerung der Reaktoren vor. Der ÖDP-Ortsverband Dischingen kritisiert dieses Vorhaben und proklamiert: abschalten statt ausweiten. Durch das schärfe Fahren der Reaktoren steigen die Risiken eines Super-Gaus. Zudem werden mehr radioaktive Gase über den AKW-Kamin freigesetzt, mehr Radioaktivität mit dem Abwasser in die Donau geleitet und mehr lebensgefährlicher Atommüll erzeugt.


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