Kreisverband Heidenheim

Bürgerbegehren in Gerstetten: 1171 Unterzeichner fordern mehr Bürgerbeteiligung

Die ödp hält Wort: Gerade mal vier Wochen hat es gedauert, bis sie ihr erstes Wahlversprechen eingelöst hat. Am Montag, 29. Juni  konnte die ödp, anstatt der erforderlichen 890, ganze 1.100 Unterschriften für den Antrag eines Bürgerentscheides bei der Gemeindeverwaltung einreichen.  Zwischenzeitlich wurde die Gesamtzahl sogar noch um zusätzliche 71 Unterschriften erhöht. Mit dem Bürgerentscheid soll erreicht werden, dass die Entscheidung  über den Anschluss der Kläranlagen nach Heidenheim von der Bürgerschaft selbstbestimmt getroffen werden soll.  Das  direkt-demokratische Verfahren des Bürgerentscheides führte Baden-Württemberg  schon 1956 als erstes Bundesland ein.  In fast jeder 5. Kommune hat es zwischenzeitlich einen solchen  Bürgerentscheid gegeben.
Beim Pressegespräch zur Übergabe der Unterschriften unterstrichen die beiden Vertrauenspersonen des Bürgerbegehrens Edith Seifert und Winfried Prosser die Bedeutung des Verfahrens: „Beim  Sammeln  der Unterschriften in den letzten beiden Wochen haben wir viele gute Gespräche mit den Bürgern geführt“. Dabei habe sich gezeigt, so Edith Seifert, dass die Bürger angesichts der immensen Größe des Projektes unbedingt mehr Informationen wünschen. Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich gefreut, dass politische Vertreter in ihrer Freizeit das direkte Gespräch an der Haustüre suchten. Edith Seifert: „In nahezu jedem Haus haben wir Unterstützung erhalten“. Ein tolles Erlebnis!
Auch Winfried Prosser konnte von guten Erfahrungen berichten: „Viele  Bürger wollen an dieser wichtigen Entscheidung beteiligt werden. Die Eigenständigkeit  des Klärbetriebs und eine transparente Kostenstruktur ist für viele ein wichtiges Anliegen.“ 
Neben Unterschriften gab es oft auch noch  Bitten und Anregungen für die Gemeinderäte. Diese werden nun aufbereitet und in den nächsten Wochen von den ödp-Gemeinderäten im neuen Gremium eingebracht. Auch dies ist versprochen!

Winfried Prosser und Edith Seifert mit den 1171 Unterschriften für das Bürgerbegehren

 

 

 

 

 

 

 

 


Die beiden Vertrauensleute des Bürgerbegehrens Winfried Prosser und Edith Seifert mit den gesammelten 1171 Unterschriften.