
ÖDP-Kreisrat Eckhardt sieht Nutzen der Stadtbusse auch für umliegende Gemeinden
HEIDENHEIM, 31.03.2011. Thema Haushaltskonsolidierung: Bei der Kreistagssitzung am vergangenen Montag stand die Kürzung des Zuschusses an den Stadtbussen in Heidenheim und Giengen auf der Tagesordnung. Die Verwaltung hatte ursprünglich eine Reduzierung des Zuschusses ab 2012 von bisher 50% auf 30% vorgeschlagen (Jährliche Einsparung: 118.800 Euro). Die Mitglieder im UBV-Ausschuß plädierten daraufhin in Ihrer Sitzung Mitte März mehrheitlich sogar für eine Absenkung auf 20% und somit einer Ersparnis von 178.000 € p.a.
ÖDP-Kreisrat Gerd Eckhardt zeigte in seinem Redebeitrag, angesichts der misslichen Lage der Kreisfinanzen, ein gewisses Verständnis für den Vorschlag des Ausschusses. Nach Meinung Eckhardts seien die Stadtbusse jedoch "kein reiner Luxus der beiden Städte Heidenheim und Giengen". Vielmehr würden diese Angebote maßgeblich zur Attraktivität des gesamten Heidenheim Tarifverbundes beitragen und letztendlich auch den Bürgerinnen und Bürgern auf dem Land nutzen. Der Gerstetter Kreisrat warnte deshalb vor einer "Kampfabstimmung" um eine willkürlich festgelegte Zuschusshöhe. Stattdessen könne ein solcher Eingriff nur in einer Konsensentscheidung zwischen den beiden Städten und den Kreisgemeinden stattfinden. Am Ende einigte man sich im Kreistag tatsächlich auf die von der Verwaltung ursprünglich vorgeschlagene 30% Zuschusshöhe.
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Seit 8 Jahren gibt es in Heidenheim die "Stadtbusse". |