
Flugzeugabsturz in AKW Gundremmingen könnte für den Landkreis ähnliche Folgen wie in Japan haben
HEIDENHEIM, 14.03.2011. "Atomausstieg sofort" – Oft wurde diese radikale Forderung der ÖDP von den politischen Gegnern belächelt. Mit den Geschehnissen in Fukushima, zeige sich nach Ansicht des Dipl. Ingenieurs Silvio Mundinger, Landesvorstandsmitglied der ÖDP-Baden-Württemberg, wie richtig und wichtig dieser Politikansatz ist.
Silvio Mundinger: "Atomkraftwerke und Ihre Abfallprodukte sind immer eine permanente tödliche Gefahr- egal in welchem Land Sie stehen".
Auf keinerlei Verständnis stoßen bei der ÖDP-Landtagskandidatin Erika Wiedmann die aktuellen Beschwichtigungen seitens der Kernkraftwerksbetreiber.
Nach Meinung der ÖDP könnte allein ein Flugzeugabsturz in die Atomanlage in Gundremmingen zu ähnlich verheerenden Folgen für den Landkreis wie in Japan führen. Auch bergen insbesondere die neben den Atomkraftwerken befindlichen Zwischenlager ein zusätzliches unkalkulierbares Risiko. Die einzige Lehre, die aus dem Atomunfall in Japan gezogen werden muss, kann nur der sofortige Ausstieg sein.
Störfälle in Atomkraftwerken sind ohnehin in Deutschland regelmäßig auf der Tagesordnung. Auf ihrer Internetseite veröffentlicht die ÖDP Heidenheim die zurückliegenden Pannen in deutschen Kernkraftwerken
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| Nicht ist sicher!- Nach dem Atomunfall in Japan sollten endlich die richtigen Lehren gezogen werden. |
Hintergrundinformationen:
Hier finden Sie eine Übersicht über die dt. AKW, sowie deren Leistungen und Störfälle