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GIENGEN, 03.05.2010. Wolfgang Drexler, der Sprecher des Bahnprojekts Stuttgart 21, war am vergangenen Montag zu Gast bei der Kreistagssitzung in der Walter-Schmid-Halle. Auch wenn der Vortrag rhetorisch geschickt aufgebaut war, überzeugte er, nach Meinung des ödp Kreisrats Gerd Eckhardt, nicht. Zwar habe der amtierende SPD- Landtagsvizepräsident mit seinem derzeitigen Werbefeldzug für das heftig umstrittene Bauprojekt keine leichte Aufgabe inne, dennoch sollte Drexler, so die Empfehlung Eckhardts, bei seinen Vortrag mehr bei den Realitäten bleiben und berechtigte Kritik am Bahnprojekt ernst nehmen.Die von verschiedenen Umwelt – und Verkehrsverbänden vorgetragenen Nachteile von Stuttgart 21 bestätigt auch der Heidenheimer ödp Kreisvorsitzende. Neben dem sich kaum kalkulierenden Kostenrisiko, sei vor allem der Nutzen für den Nahverkehr kaum erkennbar. Insbesondere bemängelte Gerd Eckhardt, dass mit S21 kein integraler Taktfahrplan möglich wäre. Klarer Favorit seien für ihn deshalb auch die Pläne für den Kopfbahnhof 21.Unterstützung hingegen findet bei dem Ökodemokraten die Neubaustrecke Stuttgart-Ulm. Sie allein, und eben nicht Stuttgart 21, sei es, die die erhebliche Fahrzeitverkürzung zwischen Stuttgart und Ulm ermögliche.
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| Wolfgang Drexlers Vortrag beim Kreistag in Giengen: Rhetorisch gut, inhaltlich mit Mängeln. |
Hintergrundinformationen:
Stuttgart 21- ja muss dass denn wirklich sein?
Nö, muß nicht! Es gibt eine weitaus günstigere und bessere Alternative.
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