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HEIDENHEIM/PASSAU, 20.02.2010. Nicht allein aus religiöser, sondern auch aus politischer Sicht stellt der Aschermittwoch ein besonderes Ereignis dar. Während dieser Tag in der christlichen Tradition den Beginn der 40tägigen Fastenzeit markiert und damit eher von Selbstbesinnung und Selbstreflexion geprägt ist, nutzen ihn Parteien in ihren Kundgebungen hingegen vielfach zur Abrechnung mit dem politischen Gegner und zur lautstarken Polemik. Dass dies aber auch ohne dumpfer Phrasendrescherei und billiger Effekthascherei möglich ist, davon konnte sich der ödp Kreisverband Heidenheim bei ihrem Besuch des politischen Aschermittwochs der Ökologisch-Demokratischen Partei in Passau überzeugen. Vor rund 350 Besuchern, und damit soviel wie nie zuvor, begeistere der bayerische ödp- Landesvorsitzende Bernhard Suttner die Zuhörer mit interessanten Ideen und Denkansätzen. Blinder Marktgläubigkeit in der Wirtschaft, wild um sich greifenden Privatisierungen im Gesundheitswesen, Existenzbedrohungen der bäuerlichen Landwirtschaft und einem schleichend eingeführten Lohndumping erteilte er in seiner über 2-stündigengen Rede genauso eine Absage, wie dem blinden Festhalten an der Atompolitik oder dem verantwortungslosen Einstieg in die grüne Gentechnik.Eines steht einmal mehr fest: Der Politische Aschermittwoch der ödp in Passau - Immer eine Reise wert!
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„Schulden, Klimagefahr, Arbeitslosigkeit – darf´s ein bisschen weniger sein?“ |
Bilder vom politischen Aschermittwoch der ödp:
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(Zum vergrößern oder Diasschau bitte hier Klicken) Â
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