Kreisverband Heidenheim

Was die ödp von den Grünen unterscheidet.


Was die
ödp von den Grünen unterscheidet.


Weniger ist bei der ödp mehr!

In der ödp arbeiten Menschen zusammen, die dem Streben von Gesellschaft und Wirtschaft nach "Immer mehr" das Prinzip Verantwortung entgegensetzen.
Die ödp ist eine ökologisch-demokratische Partei. Ökologie ist für uns die Wissenschaft von den Beziehungen der Lebewesen zu ihrer Umwelt. Alles ist mit allem vernetzt. Wir befürworten deshalb keine Schlüsselloch-Wissenschaften, sondern wir betrachten das gesamte Umfeld mit.

1. Unterschied:

Unabhängigkeit von Konzernspenden

Die ödp nimmt keine Firmen- und Verbandsspenden an. Dazu haben wir uns in unserer Satzung verpflichtet. Die Grünen dagegen ließen sich von VW und Reemtsma schon mal Parteitage sponsern und kassieren Großspenden z.B. vom Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie, von der Dresdner Bank und von Bertelsmann.

2. Unterschied:

Umweltverträglicher Mobilfunk ist bei der ödp Chefsache

Mobilfunkbetreiber haben nach dem "Stand der Technik" unvermeidbare schädliche Umwelteinwirkungen auf ein Mindestmaß zu beschränken (§ 22 Abs. 1 BImSchG). Eine drastische Senkung der Strahlen-Grenzwerte auf rund 1/5000 der Leistung ermöglicht weiterhin ein einwandfreies Telefonieren. Länder wie Russland, die Schweiz, Österreich und Italien beweisen dies.
Die drastische Verringerung der Belastung durch Strahlung von Handys, Sendemasten und anderen Quellen elektromagnetischer Wellen ist bei uns "Chefsache". Bundesvorsitzender Prof. Dr. Klaus Buchner (Atomphysiker) ist ein sehr engagierter Experte auf diesem Gebiet. Der grüne Bundesumweltminister Jürgen Trittin dagegen hat es immer noch nicht geschafft, dass die in der 26. Bundesimmissions- schutzverordnung genannten Werte massiv in Richtung klassischer Vorsorgewerte abgesenkt werden. Er hat lediglich eine so genannte "Selbstverpflichtung der Industrie" erwirkt. Diese Selbstverpflichtungs-maßnahmen sind reine Kosmetik.

3. Unterschied:

Keine weiteren Drogen legalisieren!

Die Grünen wollen Marihuana legalisieren und nennen es eine "weiche" Droge. Wir meinen: Drogen - auch traditionell legale wie Alkohol und Nikotin - sind niemals "weiche", sondern nur abgestuft gefährliche. Vernichtete Existenzen, zerstörte Familien, furchtbare Unfälle und enorme Kosten im Gesundheitswesen sprechen eindeutig dagegen, weitere Drogen offiziell freizugeben und freizusprechen.

4. Unterschied:

Kindern die Geborgenheit in der Familie sichern!

Eine kleine Kinderhand umfasst voller Vertrauen den Daumen eines Seiner Eltern Was wir immer schon forderten, ist plötzlich Mode geworden: Stärkung der Familien. Aber seltsamerweise sehen die anderen Parteien, voran die Grünen, die Stärkung der Familie darin, dass sie auseinander läuft:
Beide Eltern sollen erwerbstätig sein, für alle Kinder soll es ab dem 1. Lebensjahr Betreuungsplätze geben. Die ödp hat andere Vorstellungen. Ein Erziehungsgehalt bietet den Eltern, insbesondere Alleinerziehenden, die Möglichkeit, sich frei von finanziellem Druck zu entscheiden, ob ein Elternteil die häusliche Sorge übernimmt oder ob dieses Geld für Fremdbetreuung ausgegeben wird. Hauptsächlich die Fremdbetreuung zu fördern, benachteiligt alle Eltern, die sich für die eigenverantwortliche Betreuung in der Familie entscheiden.

5. Unterschied:

Lebensschutz für alle

Seit einiger Zeit gibt es wieder bedenkliche Tendenzen, die seit Ende des Dritten Reichs schon längst überwunden schienen: Zunehmend werden Menschenleben und Menschenwürde auf philosophischer, wissenschaftlicher und praktischer Ebene leichtfertig in Frage gestellt und angegriffen. Diesem Trend widersetzt sich die ödp mit ihrem klaren Programm zum Schutz dieser Werte: Wir stehen eindeutig für den Schutz der Ungeborenen, während die Grünen den §218 StGB abschaffen wollen. Wir setzen uns durch Einleitung von Volksbegehren dafür ein, dass das Klonen des menschlichen Erbguts gesetzlich verboten wird — ein Grundsatz, der unter der rot-grünen Regierung aufgeweicht wird. Außerdem stehen wir in unserem Programm gegen jede Form der Euthansie, während die Grünen z.B. aktive Sterbehilfe legalisieren wollen.

6. Unterschied:

Wir sehen Familienarbeit als wertvolle Arbeit.

Die Grünen kommen aus dem traditionell linken Milieu, deshalb ist ihr gesellschaftspolitisches Konzept einseitig: Möglichst alle sollen einer außerfamiliären Erwerbsarbeit nachgehen. Sie erkennen Kinderbetreuung nur bei fremden Kindern in öffentlichen Einrichtungen als Arbeit an. Die eigene Familie als Beruf zu sehen ist für sie indiskutabel.
Wir meinen: Erziehungsarbeit muss bezahlt werden — egal wo, auch zu Hause. Wir fordern daher für alle Erziehenden auf der Basis des Brutto-Durchschnittseinkommens von 2.384€ (2001) für bis zu drei Kinder ein steuer- und sozialversicherungspflichtiges Erziehungsgehalt, das lt. "Dt. Arbeitskreis für Familienhilfe e.V." fast aufkommensneutral ist.


1. bis 7. Lebensjahr
100%
8. bis 14. Lebensjahr
50%
ab dem 14. Lebensjahr
1. Kind: 1.192 €
2. Kind: 596 €
3. Kind: 596 €
1. Kind: 596 €
2. Kind: 298 €
3. Kind: 298 €
ab dem 14. Lebensjahr
Arbeitslosenhilfe
bis zum beruflichen
Wiedereinstieg
Total: 2.384 €
  1.192 €

7. Unterschied:

Ehe und Familie weiterhin schützen!

   

Wenn Menschen zusammen- ziehen, heiraten, Familien gründen und füreinander Verantwortung übernehmen, ist das gut für jede Gesellschaft. Zwar beklagen die Grünen, dass traditionelle soziale und kulturelle Bindungen schwächer werden. Anstatt diese Schwächung aber aufhalten zu wollen, erwarten sie alles Heil von der Förderung "neuer Formen" des Zusammenlebens.
Wir treten für umfassende Toleranz ein und sind gegen Diskriminierung alternativer Lebensformen. Aber es gibt für uns keinen Anlass, den grundgesetzlichen Schutz von Ehe und Familie abzubauen. Mit der großen Mehrheit der Bevölkerung halten wir Ehe und Familie für die bewährte Form des Zusammenlebens, die auch künftig vorrangig zu fördern ist.

8. Unterschied:

Atomausstieg statt Abnahmegarantie

Sehr stolz sind die Grünen auf den so genannten "Atomausstieg". Doch was SPD und Grüne ausgehandelt und unterschrieben haben, kann beim besten Willen nicht als "Ausstieg" bezeichnet werden: Die Atomstromproduzenten wurden nämlich nicht auf ein festes Ende der Reaktorlaufzeiten verpflichtet. Sie erhielten stattdessen eine Abnahmegarantie für eine großzügig festgelegte Energiemenge und die Verpflichtung des Staates, künftig das Atomgesetz nicht mehr zu verschärfen. Damit können sie bis zum Jahr 2030 Atomstrom produzieren und noch einmal die gleiche Menge an Atommüll erzeugen wie in der ganzen bisherigen Laufzeit der Reaktoren!
Übrigens: Alle, die Energie einsparen bzw. in erneuerbare Energien investieren, tragen seit dem "Ausstiegsbeschluss" ungewollt zur zeitlichen Verlängerung des Atomabenteuers bei, eben weil den Atomkonzernen die Abnahme einer festen Produktionsmenge garantiert wurde.
Die ödp hat das richtige Konzept: Wenn den Kernenergieerzeugern alle Subventionen gestrichen und dieselben Haftpflicht- und Steuerbedingungen auferlegt werden wie anderen Energieerzeugern, erledigt sich das Problem Atomkraft von selbst, dann ist sie zu teuer und nicht mehr konkurrenzfähig. Denn es ist eine Lüge, dass Atomenergie billig ist. Wir zahlen sie doppelt, über Strompreis und Steuern. Und viele Menschen (z.B. in den Uranabbaugebieten der Erde und in Tschernobyl) haben sie mit ihrem Leben bezahlt.
Bild mit einem Atomkraftwerk

 

9. Unterschied:

Ökosteuer gerecht ausgleichen!

Die im Grundsatz richtige und wichtige ökologische Steuerreform wurde unter der rot-grünen Regie zu einer massiven Benachteiligung aller Nicht-Erwerbstätigen: Kinder, Studierende, Wehr- und Zivildienstleistende, Familienfrauen/männer, Rentner/innen, Selbständige und Landwirte müssen zwar Ökosteuer zahlen, erhalten aber keinerlei Ausgleich! Den bekommen nur Arbeitgeber/innen und Arbeitnehmer/innen über die Senkung der Rentenversicherungsbeiträge. Nach dem ödp-Konzept würden alle privaten Haushalte durch eine Senkung der Mehrwertsteuer einen Ausgleich für die Ökosteuer erhalten.

 

10. Unterschied:

NEIN statt JEIN zur Gentechnik in Landwirtschaft und Nahrungsproduktion!

Hinweisschild mit der Aufschrift "Mein Acker bleibt gentechnikfrei" Die Grünen verlangen lauwarm eine Verständigung der Gesellschaft darüber, welche Risiken der Gentechnik vermieden und welche Chancen genutzt werden sollen. Die ödp dagegen sagt ganz klar: Gentechnische Verfahren in Landwirtschaft und Nahrungsproduktion lehnen wir strikt ab, weil Spätfolgen bei Mensch und Umwelt einfach nicht vorhersehbar sind.

11. Unterschied:

Zielgerichtetes Handeln statt lahmer Opposition!

Die Grünen sind im Bundestag und einigen Landesparlamenten vertreten, wir nur in Gemeinde-, Kreis- und Regionalparlamenten. Trotzdem haben wir schon viel erreicht, wogegen die Grünen immer wieder von ihren Zielen abweichen, wenn es die Koalitionstreue verlangt. Gerade beim so genannten Atomausstieg fragt man sich, warum sie sich so über den Tisch ziehen ließen. Konnten sie es nicht besser oder durften sie nicht? Wie man es besser macht, hat die ödp gezeigt: Der e.on-Konzern hat den Abnahmevertrag für Atomstrom mit den Betreibern des tschechischen Schrott-Reaktors Temelin gekündigt, weil die bayerische ödp mit „Bürgerbegehren“ kommunale Energieunternehmen gezwungen hat, ihre Verträge mit e.on zu kündigen.

 

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