Die Polizei Heidenheim
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Vor allem im ländlichen Raum sind die Freien Wähler oft sehr stark in den Kommunalparlamenten vertreten. Nachdem die "Freien", zumindest in Baden-Württemberg, noch auf die aktive Teilnahme an Landtags-, Bundestags-, und Europawahlen verzichten, scheinen sie auf den ersten Blick als geradezu geeignete Bündnispartner für die ödp im politischen Wettstreit gegen die zunehmende Verfilzung und Kumpanei der sogenannten etablierten Parteien zu sein.
Freie Wähler und ödp- wo liegt der Unterschied?
|  1. Politische Verlässlichkeit |  |  |  |
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Bei den Freien Wählern (FW) weiß man nicht so recht... es gibt in dieser Gruppe solche und andere. Das ist das Problem der FW: An dem einen Ort bezeichnet sich eine problembewusste Atomkraftgegnerin als „Freie Wählerin“. Schon im Nachbardorf tritt ein entschiedener Befürworter der Atomenergie als „Freier Wähler“ auf. Bei der Kommunalwahl stehen sie beide auf ein und derselben Liste – wer wird mit der Stimme des Wählers ein Mandat bekommen? Genau das gleiche Problem bei der landwirtschaftlichen Genmanipulation: Der eine Freie Wähler ist dafür, der andere dagegen... Kritiker sagen deshalb zurecht: Die Freien Wähler sind wirklich frei – nämlich programmfrei! Salopp gesagt: Die Freien Wähler gleichen einem Überraschungsei: Was drin ist, weiß man vor der Wahl nicht so genau... |
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Ganz anders die ödp. Wir geben klar und eindeutig Auskunft über unsere Ziele. Wir machen es uns nicht leicht: Was im Programm steht ist gründlich diskutiert. Unsere Kandidatinnen und Kandidaten verpflichten sich, die beschlossenen Grundsätze zu vertreten.  |
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| Â 2. Politischer Weitblick | Â | Â | Â |
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Freie Wähler sind vor allem kommunalpolitisch aktiv. Das ist ihre große Stärke – aber auch ihre Schwäche: Freie Wähler sind immer in Gefahr, sich nur für ihre engagieren. Das ganze Land, ja die ganze Erde geraten da leicht aus dem Blickwinkel.  |
 | Ganz anders die ödp. Unser Ansatz lautet:
Global denken, lokal handeln! Wer sich z.B. gegen die Gefahren engagiert, die vom Atomkraftwerk Gundremmingen ausgehen, der kann nicht für den Betrieb von Atomkraftwerken in Temelin oder sonst wo in der Welt sein. Ein Atomkraftwerk ist |
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|  3. Politische Unabhängigkeit |  |  |  |
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Freie Wähler sind keine Partei. Darauf sind sie stolz. Aber es gibt auch Freie Wähler, die sich wie die Vertreter großer Parteien an Wirtschaftskonzerne binden: Vor allem großen Energiekonzerne haben weitgehend funktionslose aber gut bezahlte „Regionalbeiräte“ erfunden, um Kommunalpolitiker (Bürgermeister, Landräte) an sich zu binden. Da machen auch Freie Wähler mit... |
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Ganz anders die ödp: Wir achten auf eine strenge Trennung von Politik und Konzernwirtschaft. Wir haben uns als einzige Partei in Deutschland verpflichtet, keine Spenden von Konzernen und Verbänden anzunehmen und lassen uns auch nicht in irgendwelche Gremien wie „Regionalbeiräte“ einbinden. |
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